Am Ende wird tatsächlich nur der Frieden gestört, nämlich der der anderen. Irgendwann ist ein notorischer Alkoholiker nur noch Last und Makel - deshalb darf er in einer Anstalt, einer künstlich befriedeten Zwangsoase, seinen eigenen Frieden finden und den der anderen nicht stören.
Yates macht es einem schwer. Dem Helden schreibt er weder nur Versagen noch bloße Opferrolle zu. Wie bei so vielen Substanzmissbrauchsgeschichten ist es die Heilandlosigkeit, die weit nach der Lektüre noch beunruhigt und verstört. Es wäre interessant herauszufinden, ob und wie realistisch die Darstellung der am Rausch beteiligten Institutionen ist. Die AA scheinen eine der traditionsreichsten Glaubensgemeinschaften der USA zu sein. Des Friedens willen.