1981! Hier und hier. Diesmal ist es Psi, welches Köpfe explodieren lassen kann. Der erste, der hier vorkommt, war auch das erste animierte GIF, dass ich jemals sah. Ach.
Man schaut Cronenberg wohl nicht mehr aus Spannungshunger... eher aus filmhistorischer Ambition. Wie sah die Filmwelt wohl vor Cronenberg aus? Heute sind seine Motive ad nauseam in der Unterhaltungsindustrie angekommen. Aber immer noch detonieren die Köpfe nur nach zweiundzwanzig Uhr, wenn überhaupt. Zumindest dieses Limit hat er früh erreicht.
6/15/2012
6/12/2012
Batman Incorporated, Grant Morrison
Hier. Grundidee hier: Bruce Wayne verhilft auch anderen Städten außerhalb Gothams und der USA zu ihren eigenen Batmen - die freilich der örtlichen Ästhetik angepasst sind. Das geht kurzweilig vonstatten - weil freilich wieder eifrig konspiriert wird. Catwoman kommt hier besonders gut rüber und erinnert stark an Arkham City (das Produkt, dass den neuen Batman-Eifer im Konsumgraben verursacht hat).
Fein.
Ob Metropolis wohl auch eine Filiale erlaubt? Vielleicht im sequel.
Fein.
Ob Metropolis wohl auch eine Filiale erlaubt? Vielleicht im sequel.
6/10/2012
In the Dust of this Planet, Eugene Thacker
Zum anderen führt Thacker Lovecraft als Philosophen an - nie plump, aber als wertvoller Stichwortgeber für eine Erörterung der menschenlosen Welt, der titanischen Ausmaße des Kosmos und der Unfähigkeit des menschlichen Hirns, auch nur einen Bruchteil der Frequenzen des Seins und Werdens in sogenannte "ernsthafte" Betrachtungen einfließen zu lassen.
Horror ist dabei durchaus auch ein Nebeneffekt beim - eigentlich als literarisches Genre bekannt, wandelt sich der Begriff hier zum Ausdruck der Endlichkeit kognitiver, rationalistischer, aber auch empir(ist)ischer Prozesse. Besonders die Trinität von Welt-für-uns, Welt-für-sich und Welt-ohne-uns macht froh und ist so knackig, dass sie in jeden Kühlschrank gehört.
6/09/2012
Bulb Fiction, Christoph Mayr
Hier und hier. Die Geschichte der Glühbirne ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Vieles wurde bereits lamentiert und dechiffriert, doch der eigentlich Skandal bringt einen aus der Fassung (ha!): Gift, Gift, alles Gift. Dieses dämliche Ding namens EU vergiftet ihre Bevölkerung und forciert die Obsoleszenzwirtschaft indem sie den alten Glühdraht geißelt und nun widerlich monochromatisch mit den Lichtstrahlen der lichtlosen Hölle liebäugelt und am Ende haben die Kinder Glatzen und die Krankenversicherungen zu wenig Sachbearbeiter.
Uff. So weit, so laut. Der Reiz dieser Dokumentation liegt in der unter banaler Wucht fast erliegenden Thematik: ja, es geht um Lampen, und zwar diese neuen, seltsam fahlen Dinger. Und es ist grausig: erst wird das Quecksilber vorgeführt, dann wird Ikea befragt, und am Ende fragt man sich, was für Deppen diesen Apparat in Brüssel entwarfen, in dem die Industrie so dreist verfügen kann.
Traurig. Licht aus.
Uff. So weit, so laut. Der Reiz dieser Dokumentation liegt in der unter banaler Wucht fast erliegenden Thematik: ja, es geht um Lampen, und zwar diese neuen, seltsam fahlen Dinger. Und es ist grausig: erst wird das Quecksilber vorgeführt, dann wird Ikea befragt, und am Ende fragt man sich, was für Deppen diesen Apparat in Brüssel entwarfen, in dem die Industrie so dreist verfügen kann.
Traurig. Licht aus.
5/28/2012
I Love You Phillip Morris, Glenn Ficarra & John Requa
Hier und hier. Lachen, tanzen, singen, springen und betrügen und lügen und täuschen und tricksen. Die zwei Stars liefern eine unalberne und doch sehr komische gleichgeschlechtliche Liebesgeschichte, bei denen einer von beiden von unnachahmlich unterhaltsamer krimineller Energie erfüllt ist.
Wie immer die Wucht der Realität: solch eine zottelige Mogelmär soll sich wirklich zugetragen haben? Menschen können so gründlich andere Menschen hintergehen? Der Film ist in der Hinsicht unpolitisch, als dass er sich der Tagespolitik (Diskussionen über sogenannte Minderheiten, die ganze Wahlkämpfe durchziehen) nicht explizit stellt. Es ist ja keine klassische Leidensgeschichte, die hier im Mittelpunkt steht, sondern das Echte, das Ungeheuerliche, das eben nicht in den Chromosomen der Helden besteht sondern in der Zügellosigkeit des "I" im Titel des Films.
Der Konsument hat hier vor dem Ansehen tatsächlich vor allem an Zigaretten gedacht, obgleich das Produkt damit recht wenig zu tun hat.
Wie immer die Wucht der Realität: solch eine zottelige Mogelmär soll sich wirklich zugetragen haben? Menschen können so gründlich andere Menschen hintergehen? Der Film ist in der Hinsicht unpolitisch, als dass er sich der Tagespolitik (Diskussionen über sogenannte Minderheiten, die ganze Wahlkämpfe durchziehen) nicht explizit stellt. Es ist ja keine klassische Leidensgeschichte, die hier im Mittelpunkt steht, sondern das Echte, das Ungeheuerliche, das eben nicht in den Chromosomen der Helden besteht sondern in der Zügellosigkeit des "I" im Titel des Films.
Der Konsument hat hier vor dem Ansehen tatsächlich vor allem an Zigaretten gedacht, obgleich das Produkt damit recht wenig zu tun hat.
5/26/2012
Crysis 2, Crytek
Hier und hier. Tja. Damals gab es Turrican. Da gab es auch eine Wunderrüstung und Aliens.
C2 robbt sich vor allem durch das durchbombte Manhattan und dessen U-Bahnen, Gassen und Bürogebäude. Die Optik ist sehr schön, keine Frage, aber doch sehr konstant. Bei C2 kann man die Einzelmission nicht spielen, ohne an den Mehrspielermodus erinnert zu werden, der zweifelsohne Hauptelement des Produkts sein soll. Und es könnte ja auch einiges an Taktik provoziert werden: vertraut man im Duell eher auf die Tarnvorrichtung oder die zuschaltbare Panzerung? Zwei gegen einen? Einer gegen alle? Die enorm begrenzte Munition lässt einen eh wie immer sehr schwitzen.
Ach, Turrican. Mit dem Soundtrack von Chris Hülsbeck. Das war fein. Artig von der Seite schauen statt über Kimme und Korn. Die Einfachheit der flachen Welt. Die Munition war da jedenfalls nicht begrenzt. C2 ist schon ein wenig uncharmant. Und der "18+"-Aufkleber ist einmal wieder absolut sinnfrei. Kosten und Nutzen dieser Behörde können weiterhin nicht in Relation gebracht werden.
C2 robbt sich vor allem durch das durchbombte Manhattan und dessen U-Bahnen, Gassen und Bürogebäude. Die Optik ist sehr schön, keine Frage, aber doch sehr konstant. Bei C2 kann man die Einzelmission nicht spielen, ohne an den Mehrspielermodus erinnert zu werden, der zweifelsohne Hauptelement des Produkts sein soll. Und es könnte ja auch einiges an Taktik provoziert werden: vertraut man im Duell eher auf die Tarnvorrichtung oder die zuschaltbare Panzerung? Zwei gegen einen? Einer gegen alle? Die enorm begrenzte Munition lässt einen eh wie immer sehr schwitzen.
Ach, Turrican. Mit dem Soundtrack von Chris Hülsbeck. Das war fein. Artig von der Seite schauen statt über Kimme und Korn. Die Einfachheit der flachen Welt. Die Munition war da jedenfalls nicht begrenzt. C2 ist schon ein wenig uncharmant. Und der "18+"-Aufkleber ist einmal wieder absolut sinnfrei. Kosten und Nutzen dieser Behörde können weiterhin nicht in Relation gebracht werden.
Down with Love, Peyton Reed
Hier und hier. Zuckrigst werden die adretten 1960er mit Day und Hudson gefeiert. Ein sehr, sehr schneller und schwingender Film mit der Grundzutat fast jeder Hollywood-Unterhaltung: die Romanze. Und am Ende wird geheiratet. Der Weg ins lebensstilverteidigende Glück ist freilich komisch und nie böse und deutlich an den leichten Broadway angelehnt. Schnulzen? Musicals? Feiertags können sie jedenfalls oft so um die Mittagszeit oder zum Tanztee laufen.
DWL erhöht allerdings die Geschwindigkeit und schafft es trotzdem, nicht aus einem Dickicht an Referenzen unterzugehen. Hier wird von Minute zu Minute unterhalten und grelle Farben und Gesten täuschen über die traditionelle Oberflächlichkeit hinweg.
Vielleicht ist das die Clown-Fabel, die dann Mad Men als seinen Gegensatz provoziert hat. Diese ganze Leichtigkeit wird ja auch irgendwann fad und schal.
DWL erhöht allerdings die Geschwindigkeit und schafft es trotzdem, nicht aus einem Dickicht an Referenzen unterzugehen. Hier wird von Minute zu Minute unterhalten und grelle Farben und Gesten täuschen über die traditionelle Oberflächlichkeit hinweg.
Vielleicht ist das die Clown-Fabel, die dann Mad Men als seinen Gegensatz provoziert hat. Diese ganze Leichtigkeit wird ja auch irgendwann fad und schal.
5/24/2012
Alan Moore's Neonomicon, Alan Moore & Jacen Burrows
Hier und hier. Noch eine Variation des Lovecraft-Konsortiums, diesmal als graphic novel und ganz und gar nicht jugendfrei. Die Grundelemente sind bekannt: Kulte, Sterne, Meeresboden, Perverse, Rausch.
Neu ist das direkte Auftreten des Schundromanschatzes und seine direkte Aufwertung als echte Referenz für konkrete Finsternis. Horror spielt ja immer mit Nähe und Distanz und durch diesen Kniff kommt die Geschichte noch ein wenig dramatischer daher. Außerdem befolgt das Drehbuch keine Gruselklischees, sondern ist wahrlich grausam. Keine Gefangenen. Tentakel kennen kein Erbarmen und die Menschlinge müssen sehen, wo sie bleiben. Wie der alte Meister es schon wusste.
Neu ist das direkte Auftreten des Schundromanschatzes und seine direkte Aufwertung als echte Referenz für konkrete Finsternis. Horror spielt ja immer mit Nähe und Distanz und durch diesen Kniff kommt die Geschichte noch ein wenig dramatischer daher. Außerdem befolgt das Drehbuch keine Gruselklischees, sondern ist wahrlich grausam. Keine Gefangenen. Tentakel kennen kein Erbarmen und die Menschlinge müssen sehen, wo sie bleiben. Wie der alte Meister es schon wusste.
5/19/2012
Child of God, Cormac McCarthy
Nochmal dieses. Also eines der wenigen Werke, die dreimal konsumiert wurden. Hier und hier. Lester ist und bleibt ein Musterbeispiel für das fortschreitende Leben, für den Hunger, und für innere und äußere Härte. Er fliegt ins Gebüsch und kommt nicht mehr lebend heraus, er ist unbelehrbar und findet schließlich ein Ende auf den Seziertischen der Mehrheit, die ihm eh nie traute.
Wieder der menschenleere Raum, McCarthySpace(c): da ist das Land, da ist das Wetter, und da sind die Steine und die lichtlosen Höhlen. Ob Lester nun reflektiert oder nicht, bleibt unbewiesen. Vielleicht geht ihm am Ende nur die Kraft aus. Vielleicht versteht er endlich, was da passierte - aber menschliches Verständnis hat das Land und das Wetter noch nie beeindruckt.
Wieder der menschenleere Raum, McCarthySpace(c): da ist das Land, da ist das Wetter, und da sind die Steine und die lichtlosen Höhlen. Ob Lester nun reflektiert oder nicht, bleibt unbewiesen. Vielleicht geht ihm am Ende nur die Kraft aus. Vielleicht versteht er endlich, was da passierte - aber menschliches Verständnis hat das Land und das Wetter noch nie beeindruckt.
Jack Kirby's Fourth World Omnibus Vol. 1, Jack Kirby
Hier und hier und hier. Bunt und grell und jenseits aller Vernunft. Kirby hat vieles verursacht: den großen Kioskcomicproduzenten hat er in Sachen Kreativität gezeigt, wo der Hammer hängt und vermutlich auch der Firma Mattel so einschneidende Charaktere wie He-Man und Skeletor geschenkt.
Für DC selbst hat Kirby Darkseid erschaffen - den wahrscheinlich besten intergalaktischen Schurken überhaupt. Als man ihm keine Ohren mehr zeichnete und das Röckchen verschwand, ging es nur noch aufwärts.
Die hier gesammelten Viertweltgeschichten sind genau so erzählt, wie man es erahnt: die infam gekleideten Gestalten sagen fortwährend, was sie gerade tun, da der Vierfarb- und der Zeitdruck keine diffizile Narratologien zulässt. Unfreiwillige Komik? Die gereicht hier nicht zum Nachteil. Immerhin fungiert Superman als überzeugender Beihelfer, nicht als Zentralinstanz. Alle berauschen sich gemeinsam am optischen Krach.
So'n richtig knallhartes buntes Süßgebäck, das schon seit vielen Jahrzehnten das Unterhaltungsspektrum zuckert.
Für DC selbst hat Kirby Darkseid erschaffen - den wahrscheinlich besten intergalaktischen Schurken überhaupt. Als man ihm keine Ohren mehr zeichnete und das Röckchen verschwand, ging es nur noch aufwärts.Die hier gesammelten Viertweltgeschichten sind genau so erzählt, wie man es erahnt: die infam gekleideten Gestalten sagen fortwährend, was sie gerade tun, da der Vierfarb- und der Zeitdruck keine diffizile Narratologien zulässt. Unfreiwillige Komik? Die gereicht hier nicht zum Nachteil. Immerhin fungiert Superman als überzeugender Beihelfer, nicht als Zentralinstanz. Alle berauschen sich gemeinsam am optischen Krach.
So'n richtig knallhartes buntes Süßgebäck, das schon seit vielen Jahrzehnten das Unterhaltungsspektrum zuckert.
5/18/2012
American Graffiti, George Lucas
Achja. Hier und hier. Es ist schon eine seltsame Sache mit der Nostalgie. In diesem alten Film geht es um alte Zeiten, die mit Heckflossen und Petticoats aufwarten konnte und anscheinend viele Menschen noch immer verbindet. Camp im Camp: freilich sind die 1950er adrett und freundlich und auch AG wird zu keiner Zeit vulgär oder keck. Das könnte man nun farblos nennen... ist es aber nicht. Irgendwie addiert sich das Alter des Films zum Alter des Gefilmten und es trifft sich in der allgegenwärtigen Hysterie und Freude des Adoleszenzsituation. Nur der Abspann sorgt für einen herben Nachgeschmack, denn Nostalgie ist ja bittersüß und nie reine Zuckerwatte.
Mit Farbdosen hat AG also weniger zu tun, eher mit dem, was sich in die nationale Gemeinschaft als Standardreferenz zu (einfacheren? besseren?) früheren Zeiten wohl eingeschrieben hat. Seufzen. Dann schaut man sich die Fingernägel an und blinzelt verhuscht auf den dunklen Bildschirm.
Mit Farbdosen hat AG also weniger zu tun, eher mit dem, was sich in die nationale Gemeinschaft als Standardreferenz zu (einfacheren? besseren?) früheren Zeiten wohl eingeschrieben hat. Seufzen. Dann schaut man sich die Fingernägel an und blinzelt verhuscht auf den dunklen Bildschirm.
5/17/2012
Marvel's The Avengers, Joss Whedon
Hier und hier. Das war sehr überraschend - die Abwesenheit von Michael Bay hat einmal wieder allen geholfen. Sehr präzise und höchst verdaulich werden die bunten Metamenschen zusammengewürfelt, freilich unter Bezugnahme auf die zahlreichen Vorfilme, die bereits von den (vertraglich sicherlich sehr gut geschnürten) gleichen Darstellern erbracht wurden. Fast schon als elegant ist der Umstand zu benennen, dass sowohl die Unwissenden als auch die Comic-Spezialisten auf ihre Kosten kommen. Selten wurde mit solcher scheinbarer Leichtigkeit ein kleinster gemeinsamer Nenner gefunden.
Der Blockbuster lebt also nachwievor und höchst effektive Kinoökonomie muss nicht nur Lärm verursachen. Hoffnung? Ja, die stirbt zuletzt. Ob der letzte Nolan-Batman das knacken kann, ist fraglich.
Der Blockbuster lebt also nachwievor und höchst effektive Kinoökonomie muss nicht nur Lärm verursachen. Hoffnung? Ja, die stirbt zuletzt. Ob der letzte Nolan-Batman das knacken kann, ist fraglich.
5/13/2012
M – Eine Stadt sucht einen Mörder, Fritz Lang
Hier und hier. Theo Lingen!? Ja, in einer Nebenrolle. Dieser Metaklassiker langt für Wochen des erneuten Konsums. So viele Ebenen: Ästhetik, Rhetorik, Ethik, etc.
Über Zeichen kann man zum Beispiel nachdenken. Die Markierung an der Hand, das M wie Mörder oder Mann, kann als Makel (M!) gesehen werden, als Kennzeichnung. Kann aber auch ein Kommentar auf die Bewegungen des Mörders in der Stadt sein, auf sein hin und her in den Straßen.
Mit arg fiebrigem Blick bringt Peter Lorre den Krieg in die karge Stadt und fungiert als Altlast und Treibgut. Tote Kinder treffen den Nerv aller, aber am Ende wird er vor ein Tribunal gestellt, das sich selbst fast genauso viel vorwerfen muss wie dem Gejagten.
Lang bekommt sie sehr gut hin, diese Sache mit dem Minimalismus und der erhabenen Tragweite.
Über Zeichen kann man zum Beispiel nachdenken. Die Markierung an der Hand, das M wie Mörder oder Mann, kann als Makel (M!) gesehen werden, als Kennzeichnung. Kann aber auch ein Kommentar auf die Bewegungen des Mörders in der Stadt sein, auf sein hin und her in den Straßen.
Mit arg fiebrigem Blick bringt Peter Lorre den Krieg in die karge Stadt und fungiert als Altlast und Treibgut. Tote Kinder treffen den Nerv aller, aber am Ende wird er vor ein Tribunal gestellt, das sich selbst fast genauso viel vorwerfen muss wie dem Gejagten.
Lang bekommt sie sehr gut hin, diese Sache mit dem Minimalismus und der erhabenen Tragweite.
5/11/2012
Batman: Arkham City, Rocksteady Studios
Sehr fein! Hier. Schon der Vorgänger gefiel durch ästhetische Eigenständigkeit und ein simples, aber sinnvolles Spielkonzept: kloppen ist immer nur zweite Wahl. Batman ist nicht der Hulk. Wieder wird man fein bestraft, wenn man nicht erstmal gut geschlichen hat. Potenziert wird das Spielprinzip durch die Catwoman-Episoden: die Dame muss freilich noch besser schleichen, hat weniger Gadgets und kann dafür an der Decke laufen. Ja, Latex-Kostüm.
Batmans Äußeres leidet beständig und mit knallharter Superheldenmiene schaut er dann verprügelt und doch ungebrochen am Ende auf Gotham City herab. Das Spiel ist so fein, dass man es zweimal durchspielt und nun versucht, weitere Kostüme freizuschalten. Rocksteady Studios hat sogar einen annehmbaren Robin gestaltet. Robin! Echt jetzt mal. Wie kann es da einen dritten Teil geben? Arkham Planet?
Batmans Äußeres leidet beständig und mit knallharter Superheldenmiene schaut er dann verprügelt und doch ungebrochen am Ende auf Gotham City herab. Das Spiel ist so fein, dass man es zweimal durchspielt und nun versucht, weitere Kostüme freizuschalten. Rocksteady Studios hat sogar einen annehmbaren Robin gestaltet. Robin! Echt jetzt mal. Wie kann es da einen dritten Teil geben? Arkham Planet?
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